Prepaid
"Prepaid" ist englisch und bedeutet soviel wie "im Voraus bezahlt". Im deutschen Raum hat sich dieser Begriff inzwischen zur Klassifizierung einer ganzen Gattung von Handytarifen gemausert. Diese Tarife haben eines gemeinsam: Gebühren für Handy-Gespräche und SMS werden durch den Kunden im Voraus (also "prepaid") bezahlt.
Dazu kauft der Nutzer zunächst Guthaben, das er später für Telefonate und SMS verwenden kann. Dieses Merkmal unterscheidet Prepaid-Tarife wesentlich von den zuvor hauptsächlich verbreiteten Vertragstarifen, bei denen der Mobilfunkkunde seine Gespräche und SMS in der Regel im Nachhinein mit einer Monatsrechnung begleicht.
Prepaid-Handy-Karten
Als "Prepaid-Handy-Karten" oder "Prepaid-Karten" werden die SIM-Karten bezeichnet, die zum Prepaid-Telefonieren benötigt werden. (Einen Vergleich der günstigsten Prepaid-Handy-Karten bietet der
Prepaid-Handy-Vergleich.) Die Karten können in der Regel im Internet bestellt werden, der Postbote bringt sie wenige Tage später. Um zum Prepaid-Tarif telefonieren zu können, muss die Karte dann nur noch in ein Handy eingelegt werden. Voraussetzung ist, dass das Handy ohne SIM-Lock ist.
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Prepaid-Tarife-Vergleich!
Prepaid-Handy-Karten gibt es inzwischen von vielen Anbietern in allen Mobilfunknetzen. Durch den starken Wettbewerb in den letzten Jahren sind die Preise für Handygespräche und SMS stark gesunken. Dennoch unterscheiden sich die Tarife manchmal deutlich. Gerade für Vieltelefonierer können sich daraus signifikante Unterschiede bei den monatlichen Telefonkosten ergeben. Ein Tarifvergleich ist deshalb immer empfehlenswert. Entscheidend ist dabei, die Prepaid-Anbieter richtig zu vergleichen.
Ihre große Beleibtheit verdanken die
Prepaid-Handy-Karten vielen Vorteilen: Gute Karten haben weder monatliche Grundgebühren noch Mindestumsätze. Auch die Gesprächsgebühren und die
Preise für SMS sind oft günstiger als bei Vertragstarifen. Dank des
Prepaid-Modells hat der Nutzer volle Kostenkontrolle. Böse Überraschungen durch hohe Handyrechnungen sind damit ausgeschlossen. Außerdem gibt es keine Mindestlaufzeit, so dass der Nutzer nicht an einen Anbieter gebunden ist. Wenn ein anderer Anbieter einen günstigeren Tarif anbietet, ist ein Wechsel innerhalb weniger Tage möglich. Häufig lässt sich dabei sogar die Rufnummer mitnehmen.