Prepaid Cards
Prepaid Cards bieten günstige Tarife,
Flexibilität und Kostenkontrolle
Prepaid Cards sind Karten, die das Abtelefonieren eines zuvor aufgeladenen ("
prepaid") Geldbetrags ermöglichen. Die Prepaid Card ist inzwischen so in den deutschen Alltag integriert, dass die Schreibweise "
Prepaid-Karte" für Deutschland gebräuchlicher ist. In Österreich wird sie auch als "Wertkarte" bezeichnet.
Auch wenn Prepaid Cards vor allem in den letzten Jahren besonders an Bedeutung gewonnen haben, sind sie im Telekommunikationsmarkt kein neues Phänomen. Selbst die seit Mitte der 1980er Jahre verbreiteten
Telefonkarten der Deutschen Telekom sind im Sinne der Definition "Prepaid Cards": Ein auf der Karte enthaltenes Guthaben kann an öffentlichen Fernsprechern genutzt werden.
Prepaid Cards für Handys
Im Jahr 1997 schafften die Prepaid Cards den Sprung in die Welt der
Mobilkommunikation: Die großen Mobilfunkanbieter schufen mit neuartigen
Prepaid-Cards für Handys ein Angebot für mobile Wenigtelefonierer und Handy-Nutzer, die ihre Handy-Kosten kontrollieren wollten oder mussten. Diese Angebote, häufig vertrieben in Form von Prepaid-Paketen mit SIM-Karte und Handy, kamen ohne Grundgebühr und Mindestumsatz aus, dafür waren die Gesprächsminuten etwas teurer als bei klassischen Handyverträgen.
Mehr Schwung brachten ab 2005 die
neuen Mobilfunk-Discounter in den deutschen Handy-Markt: Ihre
Prepaid-Tarife brachten als klassische
Prepaid-Vorteile nicht nur maximale Flexibilität und Kostenkontrolle, sondern waren auch erheblich günstiger als die Tarife der etablierten Mobilfunkunternehmen. Wer günstig telefonieren wollte, kam an den neuen Prepaid Cards fürs Handy gar nicht vorbei. Für viele Handy-Nutzer sind die Prepaid-Konditionen
dieser Anbieter auch heute noch die günstigste Möglichkeit, mobil erreichbar zu sein.
Nutzung von Prepaid-Cards
Die Nutzung von Prepaid Cards ist einfach und unkompliziert. Einzige Voraussetzung ist ein
Handy ohne SIM-Lock. Wer sich erst einmal für einen günstigen Mobilfunkanbieter entschieden hat, bekommt innerhalb weniger Tage eine
SIM-Karte zugeschickt. (Bei einigen Anbietern kann man auch gleich ein neues Handy mitbestellen.) Zur Nutzung wird die SIM-Karte in das Mobiltelefon eingelegt, nach der Aktivierung (siehe beiliegende Anleitung des Anbieters) ist das Handy für Telefonate und SMS bereit.
Eine zentrale Eigenschaft der Prepaid Cards ist, dass sie bei Bedarf aufgeladen werden muss, damit wieder
Gesprächsguthaben auf dem
Prepaid-Handy verfügbar ist. Dafür muss die Karte nicht aus dem Handy entfernt werden. Die Aufladung ist mit wenigen Klicks im Internet möglich. Je nach Anbieter und falls gewünscht auch automatisch per monatlicher Abbuchung vom Girokonto oder an verschiedenen Aufladestationen in Geschäften und an Tankstellen.
Dank günstiger Tarife, hoher Flexibilität und ohne Grundgebühren oder Mindestumsätze bieten Prepaid Cards für viele Nutzer heute eine ideale Alternative zu langfristigen Handyverträgen.