Auch gebrauchte Handys
bieten viele Funktionen
Gebrauchte Handys
Gebrauchte Handys sind alles andere als wertlos. Gerade für Nutzer, die lediglich die Grundfunktionen des Mobiltelefons nutzen, sind gebrauchte Handys eine
günstige Alternative zu immer leistungsfähigeren und komplizierteren Neugeräten. Untersuchungen bestätigen, dass ein Großteil der Handy-Nutzer tatsächlich nur einen kleinen Bruchteil der verfügbaren Funktionen nutzt. Das sind vor allem das Führen von Gesprächen sowie das Versenden von Textnachrichten (SMS). Dinge also, die auch die Endgeräte der letzten Generation schon einwandfrei beherrschten. Warum also nicht mal ein Handy gebraucht kaufen?
Handy: Gebraucht oder neu?
Ob das Handy gebraucht oder neu gekauft werden sollte, hängt vor allem von der beabsichtigten
Nutzung ab. Wer sich für sein Mobilfunkgerät die jüngsten technischen Innovationen wünscht, wird an einem Neugerät kaum vorbei kommen. Will man vor allem nur mobil telefonieren, ist ein gebrauchtes Gerät ohne großen technischen Schnickschnack ausreichend. Das ist dann auch viel günstiger.
Aufgrund der geringeren Anschaffungspreise eignen sich günstige gebrauchte Handys auch dort, wo ein Verlust des Geräts möglich ist: Für Kinder ist das Handy gebraucht sicherlich ebenso faszinierend wie ein aktuelles Modell; und Strandurlaub, Fahrradtour oder den Kanu-Trip kann man mit einem preiswerten Mobilteil sicherlich entspannter erleben als mit dem mehrere hundert Euro teuren Multimedia-Handy im Gepäck.
Was das gebrauchte Handy mitbringen muss
Das gebrauchte Handy sollte vor allem günstig sein? Sicherlich ist der Preis ein wichtiges Kriterium, wenn man ein
Handy gebraucht kaufen möchte. Doch auch auf die folgende Dinge sollte man achten:
- Kein SIM-Lock: Wer die vorteilhaften Prepaid-Handy-Tarife nutzen möchte, braucht ein Handy ohne SIM-Lock.
- Funktionstüchtigkeit: Stellen Sie sicher, dass das Gerät funktionstüchtig ist. Kaufen Sie kein Gerät für Bastler.
- Handy-Netze: Achten Sie darauf, dass das Gerät mindestens ein Dual Band-Handy ist, damit es in deutschen Handynetzen einwandfrei funken kann.
- Zustand: Weißt das Handy viele Kratzer oder Stoßschäden auf, zeugt dies von schlechter Behandlung durch den Vorbesitzer. Finger weg. Gleiches gilt für ungepflegte Geräte: Wer möchte sich diese an die Wange halten?
- Akku: Handy-Akkus unterliegen einem natürlichen Alterungsprozess, die Ausdauer lässt nach. Ein neuer Ersatz-Akku kann teuer sein.
- Zubehör: Überprüfen Sie, ob Zubehör wie Ladegerät, Bedienungsanleitung sowie gegebenenfalls Datenkabel und Handy-Software mitgeliefert werden.
- Funktionsumfang: Verfügt das betagte Handy wirklich über alle Funktionen, die sie brauchen? Heute verbreitete Produkteigenschaften wie Kamera oder Browser sind bei alten Geräten nicht selbstverständlich.
- Gewährleistung: Neugeräte kommen in Deutschland mit zweijähriger Gewährleistung. Wird das gebrauchte Mobilfunkgerät noch innerhalb dieser Frist erworben, sollte man sich den Kaufbeleg aushändigen lassen, um eventuell später von dieser Gewährleistung profitieren zu können.
Werden diese Punkte bei der Kaufentscheidung beachtet, wird man beim mobilen Telefonieren auch mit einem älteren Endgerät viel Spaß haben. Dann sind gebrauchte Handys eine gute Alternative.